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Der nachfolgende Artikel entstand im Rahmen des EU-Forschungsvorhabens „3EnCult“, Efficient Energy for EU Cultural Heritage.
Die alleinige Verantwortung für den Inhalt der Passipedia liegt bei den AutorInnen. Einige Artikel wurden im Rahmen von EU-Projekten erstellt und sind mit einem entsprechenden Projektlogo gekennzeichnet.
Sie geben jedoch nicht unbedingt die Meinung der Europäischen Union wieder. Weder die EACI noch die Europäische Kommission übernehmen Verantwortung für jegliche Verwendung der darin enthaltenen Informationen.


Luftdichtheit: Besonderheiten bei der Altbausanierung

In [Feist 2003] wird bereits analysiert, dass das Reflektieren der Anforderungen für den Altbau schnell die darin enthaltenen Problematiken verdeutlicht: Eine rundum für die Herstellung der Luftdichtheit zugängliche Ebene in allen Bauteilen gibt es im Altbau fast nie (vgl. Abbildung 1). Gibt es aber Unterbrechungen in der luftdichten Hülle, so kann man die vom Passivhaus-Neubau gewohnten sehr guten Ergebnisse bzgl. n50 kaum bei Altbau-Modernisierungen erwarten. Daher ist zu überlegen, wie auch im Altbau dieses Ziel erreicht werden kann. Dazu wird im Altbau immer im Einzelfall untersucht und entschieden werden müssen. Wichtig ist dabei auf jeden Fall für eine Konzeptentscheidung das gesamte Gebäude mit allen Bereichen im Blick zu haben. Im Folgenden werden einige Detailbereiche näher beleuchtet.

Abbildung 1: Eine geschlossene luftdichtende Hülle auch im
Altbau? Wo genau kann diese verlaufen? Quelle: [Feist 2003]


Im zu sanierenden Massivbau sind häufig Holzbalkendecken vorhanden welche die luftdichte Ebene - im Normalfall den Innenputz - unterbrechen. In Abbildung 2 ist für die innenliegende Luftdichtheitsebene im linken Teil die Leckage von/nach außen im Bereich der Holzbalkendecke dargestellt. Bei einer gemauerten, unverputzten Wand im Bereich des Fußbodenaufbaus kann davon ausgegangen werden, dass diese nicht ausreichend luftdicht ist. Im rechten Bild wird schematisch die Leckage im Bereich der Holzbalkendecke zum darunter liegenden Raum (z. B. der Keller), welcher sich außerhalb des luftdichten Volumens befindet, dargestellt. In Abbildung 3 ist ein solcher unverputzter Bereich in einem geöffneten Fußbodenaufbau abgebildet.

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Abbildung 2: Problembereich bei innenliegender Luftdichtheitsebene: die Holzbalkendecken;
nur durch Aufnahme der Randdielen ist eine nachträgliche Abdichtung möglich – bei Innen-
dämmung wird dies unerlässlich (Quelle: [Feist 2003] ).


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Abbildung 3: Fehlender Innenputz im Bereich geöffneter Holzbalkendecke bei
einer Altbausanierung [Peper 2005] .


Bei der Komplettsanierung eines Gebäudes aus der Gründerzeit mussten die Balkenköpfe zum Teil ersetzt werden. Aus diesem Grund wurde der Fußboden an den Außenwänden der Räume komplett geöffnet. In einem solchen Fall ergibt sich die Möglichkeit die luftdichte Ebene in der Fläche durchgehend an der Innenseite der Außenfassade entlang herstellen zu können (siehe Abbildung 4). In diesem Fall wurde eine Innendämmung angebracht. Unterbrechungen der luftdichten Ebene ergeben sich nur durch die Balkenköpfe, welche einzeln mit der luftdichten Ebene verbunden werden müssen. Dafür einfache und praktikable Lösungen zu finden ist Gegenstand des Projektes 3ENCULT.

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Abbildung 4: Komplett geöffneter Fußbodenaufbau an der Außenfassade
während einer Sanierung. Das Fenster sowie die Balkontür der darunter
liegenden Etage sind erkennbar. In diesem Fall kann die luftdichte Ebene
(hier Putz) von einem Geschoss in das nächste durchgehend hergestellt
werden [Peper 2005] .


Einbindung von Balkenköpfen

Als Beispiel für die Einbindung von Balkenköpfen soll das in Abbildung 4 gezeigte Sanierungsprojekt mit Innendämmung dienen: Die luftdichte Ebene der Außenwand wird durch den neuen Innenputz auf dem alten Mauerwerk realisiert. In diesem Projekt wurden die defekten Balkenköpfe gegen eine Konstruktion mit sog. „Stahlschwertern“ mit einer angeschweißten Wandauflageplatte ersetzt. Der gesamte Auflagekopf wurde vor der Montage mit einem druckfesten Dämmstoff eingepackt (vgl. [EnSan 2008] ). Es ist notwendig das Stahlschwert DIREKT mit dem Putz luftdicht zu verbinden. Dazu wurde ein überputzbares Klebeband verwendet, da durch Bauteilbewegungen und unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten zwischen Stahlschwert und Putz sicher Leckagen zu erwarten sind. Bei dieser Konstruktion mit Innendämmung muss insbesondere sicher verhindert werden, dass feuchte Raumluft an das kältere Auflager gelangen kann. Es gibt damit noch mal erhöhte Anforderungen an die Luftdichtheit. Welcher prinzipielle Planungsfehler beim Verbinden der Innendämmungsplatten mit dem Stahlschwert nicht gemacht werden sollte, ist in Abbildung 5 (oberer Teil) dargestellt.

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Abbildung 5: Luftdichte Einbindung der als „Stahlschwerter“ ausgeführten
Balkenköpfe bei Einsatz von Kalziumsilikat-Innendämmplatten.
Oben: Fehlerhafte Abklebung auf die Kalziumsilikatplatte welche NICHT die
luftdichte Ebene darstellt.
Unten: Richtiges Vorgehen mit Verbindung des Stahlschwertes mit der luft-
dichten Putzschicht ([Peper 2005] ).


Unterbrochene Luftdichtheitsebene

Problematisch ist es, wenn die luftdichten Ebenen der unterschiedlichen Bereiche – meist Geschosse – nicht miteinander verbunden werden können. Wie erwähnt ist dann in der Regel NICHT mit guten Luftdichtheitswerten zu rechnen. Ein typisches Beispiel ist der Anschluss eines Dachraumes an die luftdichte Ebene der Wand des Raumes darunter. In Abbildung 6 ist schematisch dargestellt, welche beiden systematischen Lösungsansätze es gibt. Eine Möglichkeit ist die luftdichte Verbindung „durch“ die oder „vor“ der (außen herum) Holzbalkendecke (Decke öffnen, ähnlich Abbildung 4). Dazu kann die Folie zwischen den Balkenköpfen direkt durchgeführt werden, muss aber an jedem Kopf umlaufend sorgfältig verklebt werden. Die andere Möglichkeit ist, den gesamten Deckenhohlraum rundum „einzupacken“ (hier im Schnitt z.B. bis zum Treppenloch). Nur so kann die Luftdichtheit sicher hergestellt werden.

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Abbildung 6: Störung einer durchgehenden luftdichten Ebene durch die Holzbalkendecke. Als Verbindungsmöglichkeiten der
luftdichten Ebene vom Dachbereich zum Wandbereich kann entweder eine Verbindung „durch“ die Decke gewählt werden oder
der gesamte Deckenbereich muss von oben und unten bis z.B. zum Treppenloch luftdicht eingefasst werden [Feist/Peper 2005] .


Es gibt auch Lösungsversuche bei welchen an Stelle der direkten Verbindung der beiden Ebenen die Folie aus dem Dachbereich (bzw. von der Drempelwand) im Fußbodenaufbau eine gewisse Länge in den Raum hinein gezogen wird (siehe Abbildung 7 und Abbildung 8). Dadurch soll erreicht werden, dass die Luftdurchlässigkeit des Wand-/Fußbodenbereichs ausreichend klein ist um die notwendige Luftdichtheit herzustellen. Die längere Strecke erhöht den Luftdurchlässigkeitswiderstand. Auch wenn später ggf. noch ein Estrich eingebracht wird welcher die Folie im Fußbodenaufbau beschwert, gibt es noch immer unzählige Leckagepfade im Bereich der Geschossdecke (siehe blaue Pfeile in Abbildung 8). Da das Mauerwerk i.A. eine nur unzureichende Luftdichtheit aufweist, hängt der erreichbare Wert für die Restleckage davon ab, wie gut die kumulierte Dichtheitswirkung der Mauerwand am Ende ist. Schlimmstenfalls ist die gesamte Geschossdecke deutlich luftdurchströmt und stellt eine Art „Kühlrippe“ dar. Von der Geschossdecke gibt es viele denkbare Leckageströmungen in die Räume. Daher bleibt insgesamt die dringende Empfehlung eine durchgehende Verbindung der Luftdichtheitsebenen herzustellen um die Luftströmung und damit evtl. Bauschäden auszuschließen.

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Abbildung 7: Verlegung der luftdichten Folie im Bereich der Drempelwand bei
einer Sanierung eines Gründerzeitgebäudes in Hamburg. Die Folie wird 50 cm
weit im Fußbodenaufbau in den Raum gezogen [Peper 2005] . Wird der Bereich
so luftdicht?


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Abbildung 8: Detail im Bereich der Drempelwand aus Abbildung 10. Die roten
Pfeile zeigen den Verlauf der beiden luftdichten Ebenen, welche nicht verbun-
den sind. Blau sind die möglichen verbleibenden Strömungspfade angedeutet
(Undichtheiten) [Peper 2005] .


Alternative: Luftdichte Ebene „außen“

Im Fall einer Außendämmung wird man die Wohnungen häufig innen weitgehend unberührt lassen wollen. Daher sind Maßnahmen im Bereich der Holzbalkendecken bei Außendämmung im Normalfall nicht erwünscht. Um eine umlaufende Ebene realisieren zu können ist dann eine gangbare, wenn auch ungewöhnliche Möglichkeit die Verlegung der luftdichten Ebene auf die bisherige Außenseite des Gebäudes. Die bisherige Außenoberfläche befindet sich - im Falle von üblicher Außendämmung – später auf der warmen Innenseite der Dämmung. Damit ist sie vor thermischer Rissbildung geschützt. Der alte Außenputz muss als luftdichtende Schicht ertüchtigt werden, da Außenputze aufgrund der stark schwankenden klimatischen Einflüsse immer kleine Risse aufweisen. Dafür werden in [Feist 2003] folgende Möglichkeiten genannt:

  • Eine durchgängige neue Spachtelung auf dem alten Außenputz. Da diese Spachtelung später durch das Wärmedämmverbundsystem geschützt wird, ist eine erneute Rissbildung unwahrscheinlich (der Temperaturgang an dieser Position ist nur sehr gering, da eine hohe thermische Masse gegenüber der Außenoberfläche sehr gut wärmegedämmt ist und sich dadurch eine sehr lange Zeitkonstante ergibt).
  • Ein vollflächiges Verkleben des Wärmedämmverbundsystems auf dem alten Außenputz.

Bei dieser „Außenlage“ der luftdichtenden Ebene umfasst die Hülle den Bereich der Holzbalkendecken problemlos. In dem Projekt „Jean-Paul-Platz“ in Nürnberg wurde diese Möglichkeit mit sehr gutem Ergebnis realisiert (siehe [Schulze Darup et al 2005] und [Feist 2003] ). Die Fenster müssen dann konsequent von außen mit der neuen Ebene verbunden werden (Abklebungen mit überputzbarem Klebeband).

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Abbildung 9: Herstellung einer Luftdichtheitsebene außen auf dem bestehen-
den Mauerwerk mit luftdichter Einbindung der Fenster [Feist 2003] .


Anschluss: Wand-Keller

Im Keller verbleibt beim aufsteigenden Kellermauerwerk ein Bereich, bei dem die Lage der luftdichten Ebene nicht durchgehend verbunden ist (Abbildung 10). Hier kommt es letztendlich darauf an wie luftdicht das Mauerwerk sein wird (karierter Bereich). Perfekte Ergebnisse sind nicht zu erwarten. Bei dem realen Projekt in Nürnberg zeigte sich die hier kritisch betrachtete Stelle als in der Praxis erstaunlich dicht. Dieses Ergebnis kann jedoch ganz sicher nicht auf modernes Mauerwerk (mit offenen Fugen) und Hochlochziegelmauerwerk übertragen werden. Bei altem Vollziegelmauerwerk ist die kumulierte Dichtheitswirkung über mehrere Meter vertikaler Ausdehnung aber ggf. ausreichend.

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Abbildung 10: Möglicher Schwachpunkt bei einer
außen liegenden Luftdichtungsebene am Übergang
Außenwand an Kellerdecke ([Feist 2003] ergänzt).


Anschluss: Wand-Dach und oberste Geschossdecke

Weiter oben in Abbildung 1 ist bei genauerem Studium der Grafik der Verlauf der luftdichten Ebene auf der alten Gebäudeoberfläche zu erkennen. Im Dachbereich muss die Drempelwand mit in die luftdichte Ebene eingefasst werden.

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Abbildung 11: Anschluss der Luftdichtheitsebene auf der Dachgeschossdecke
an den Drempel. Dabei ist zu beachten: Auf diese Folie wird die neue Wärme-
dämmlage aufgebracht, die Folie liegt daher als Dampfsperre auf der warmen
Seite ([Feist 2003] ).


Wenn die oberste Geschossdecke als Betondecke ausgeführt wurde, wird diese in der Regel bereits ausreichend luftdicht sein. Extrem undicht ist jedoch eine Holzbalkendecke. Auch bei der obersten Geschossdecke dürfte es ziemlich aufwändig werden, die raumseitige Deckenuntersicht zur luftdichtenden Ebene zu ertüchtigen. Im Normalfall sind im Altbau hier deutliche Leckagen zum Dachraum vorhanden. Eine Möglichkeit ist das Verlegen einer Folie auf der obersten Geschossdecke wie es in Abbildung 11 gezeigt wird. Sinnvoll ist die Verbesserung der Luftdichtheit der Decke nur im Zusammenhang mit der Verlegung einer zusätzlichen Wärmedämmung auf der Decke. Nur dann befindet sich die neue Folie im warmen Bereich und es kommt nicht zu Tauwasserausfall.

Altbautypische, vergleichsweise komplizierte Durchdringungsdetails auf der obersten Geschossdecke vereinfachen nicht gerade die Ausführung einer durchgehend luftdichten Ebene. In [Feist 2003] wird eine Handlungsanweisung für eine solche Durchdringung gegeben. Diese Beschreibung aus den Erfahrungen bei der Sanierung der obersten Geschossdecke des Gebäudes in Nürnberg wird hier mit Text und Abbildungen ausschnittsweise mit Anpassungen wiedergegeben:

Ein Beispiel für eine solche Durchdringung zeigt Abbildung 12: Streben zur Aussteifung des Daches steigen aus der obersten Geschossdecke auf. Liegt die luftdichtende Ebene auf den Dielenbrettern, so durchstoßen diese Streben die Luftdichtungslage. Da die Balken auch noch Risse aufweisen, erscheint es nicht gerade einfach, hier einen luftdichte Durchdringung sicherzustellen. Abbildung 12 zeigt zugleich auch die Skizze der Lösung und Fotos während der Ausführung dieser Details. Die folgende Anleitung wurde für das Demonstrationsprojekt in Nürnberg entwickelt:

I. Die Umgebung der Durchstoßung wird gereinigt.

II. Es wird ein Folienstreifen lose um die Durchstoßung herumgelegt, die stehende Breite sollte mindestens ca. 15 cm ringsum betragen.

III. Etwa 10 mm hohe Leisten (z.B. Bilderrahmenleisten) werden um die Durchstoßung herumgelegt und festgenagelt, auf beiden Seiten der Leisten sollte ausreichend Folie stehen bleiben.

IV. Breite Ritzen in den Dielen, in den Balken und zwischen Balken und Dielen bzw. Wand werden so mit Fasern (oder auch Papier) verstopft, dass der unter (V) verwendete Gips nicht einfach wegfließen kann.

V. Die so vorbereiteten Stellen werden mit flüssigem Gips, Mindesthöhe 5 mm, ausgegossen. Die Ausstopfmaterialien nach (IV) dürfen nicht aus dem Gips herausragen. Der Gips sollte ruhig in alle Ritzen des Holzbalkens etc. eindringen. Er muss den Folienstreifen mindestens 30 mm überdecken.

VI. Wenn die Leisten nach (III) stören, können sie nach dem Aushärten des Gipses wieder entfernt werden; sie dürfen aber auch stehen bleiben.

VII. Folien der Dichtbahn, die auf der Dachgeschossdecke verlegt werden, über die Folienstreifen nach (II) legen und dort verkleben.

VIII. Die Oberseite über der Luftdichtungsebene muss eine Wärmedämmung erhalten.

Gips hat den Vorteil, dass er beim Aushärten nicht schrumpft, sondern sich minimal ausdehnt. Anstelle von Gips können auch andere, aushärtende aber zunächst dünnflüssige Dichtmaterialien die entweder elastisch sind oder nicht schrumpfen, eingesetzt werden.

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Abbildung 12: Eindichtung durchstoßender Verstrebungen in die luftdichte Ebene
der obersten Geschossdecke. Oben links: Ausgangszustand mit einer Strebe.
Oben Mitte: fertiger Gipsverguss. Oben rechts: Detail – der Gips fließt in alle Spalte.
Unten: Prinzipskizze [Feist 2003] .


Dieses Verfahren stellt eine gute und praktikable Lösung für den luftdichten Anschluss bei horizontal verlaufender Luftdichtheitsschicht dar. Bei zu dünner Gipsschicht kann es allerdings zum Bruch der Gipsplatte kommen. Eine andere Möglichkeit ist die Verbindung der Folie mit dem Balken unter Einsatz spritzbarer Luftdichtheitsmassen, welche dann allerdings in die größeren Spalten und Risse der Balken gepresst werden muss.

Literatur

[EN 13829] EN 13829: Wärmetechnisches Verhalten von Gebäuden. Bestimmung der Luftdichtheit von Gebäuden. Differenzdruckverfahren (ISO 9972:1996, modifiziert), Deutsche Fassung EN 13829:2000., DIN Deutsches Institut für Normung e.V., Beuth-Verlag, Berlin, Februar 2001.

[EnSan 2008] EnSan (Energetische Verbesserung der Bausubstanz) Abschlussbericht vom Projekt „Hamburg, Kleine Freiheit 46-52“. Förderkennzeichen 0329750S. Förderung durch PTJ. Steg Hamburg mbH, 2008.

[Feist 1995] Feist, Wolfgang: Die Luftdichtheit im Passivhaus; Passivhaus-Bericht Nr. 6, Institut Wohnen und Umwelt, Darmstadt, 1995.

[Feist 1997] Feist, Wolfgang: Das Niedrigenergiehaus, Neuer Standard für energiebewusstes Bauen. C.F. Müller Verlag, 4. Auflage, Heidelberg, 1997.

[Feist 2003] Feist, W.: Wärmebrücken und Verbesserung der Luftdichtheit im Altbau. In: Einsatz von Passivhaustechnologien bei der Altbau-Modernisierung; Protokollband Nr. 24 des Arbeitskreises kostengünstige Passivhäuser Phase III; Passivhaus Institut; Darmstadt 2003.

[Feist/Peper 2005] Feist, W; Peper, S.: 3-D-Luftdichtheitsanschlüsse. Passivhaus Institut, Darmstadt, 2005. Unveröffentlicht.

[FliB 2002] Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen e.V.: Beiblatt zur DIN EN 13829. Kassel, November 2002

[Kaufmann/Peper/Pfluger/Feist 2009] Kaufmann, B.; Peper, S.; Pfluger, R.; Feist, Wolfgang: Sanierung mit Passivhauskomponenten. Planungsbegleitende Beratung und Qualitätssicherung Tevsstraße Frankfurt a.M. Passivhaus Institut Darmstadt, Februar 2009.

[Peper/Feist/Sariri 1999] Peper, S.; Feist, W.; Sariri, V.: Luftdichte Projektierung von Passivhäusern, CEPHEUS-Projektinformation Nr. 7, Passivhaus Institut, Darmstadt 1999.

[Peper 2000] Peper, S.: Luftdichtheit bei Passivhäusern - Erfahrungen aus über 200 realisierten Objekten; Tagungsband der 4. Passivhaus-Tagung, Passivhaus Dienstleistung GmbH, Kassel und Darmstadt, 2000.

[Peper 2005] Peper; S.: Beratung zur Qualitätssicherung beim Projekt: „Hamburg, Kleine Freiheit 46-52, Energetische Verbesserung der Bausubstanz“. Im Rahmen des PTJ Förderprogramms EnSan.

[Peper 2008] Peper, S.: Luftdichtheit – unverzichtbar bei Passivhäusern. In: Passivhaus-Bauteilkatalog, Ökologische bewertete Konstruktionen. IBO (Österreichisches Institut für Baubiologie und -ökologie) Herausgeber; Springer Wien New York. Zweite erweiterte Auflage Wien 2008. ISBN 978-3-211-29763-6

[Peper/Feist 2008] Peper, S.; Feist, W.: Gebäudesanierung „Passivhaus im Bestand“ in Ludwigshafen / Mundenheim. Messungen und Beurteilung der energetischen Sanierungserfolge. Passivhaus Institut, Darmstadt, Dezember 2008.

[Peper/Kah/Feist 2005] Peper, S.; Kah, O.; Feist, W.: Zur Dauerhaftigkeit von Luftdichtheitskonzepten bei Passivhäusern, Feldmessungen. Forschungsbericht im Rahmen vom IEA SHC TASK 28 / ECBCS ANNEX 38. Passivhaus Institut, Darmstadt, Juni, 2005.

[Schulze Darup et al 2005] Schulze Darup, Burkhard (Herausgeber): Jean-Paul-Platz 4 in Nürnberg – energetische Gebäudesanierung mit Faktor 10. Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitforschung. Nürnberg 2005.

[Zeller u.a. 1995] Zeller,J.; Dorschky, S.; Borsch-Laaks, R.; Feist, W.: Luftdichtigkeit von Gebäuden – Luftdichtigkeitsmessungen mit der Blower Door in Niedrigenergiehäusern und anderen Gebäuden, Institut für Wohnen und Umwelt, Darmstadt, 1995.

Siehe auch

Übersicht der Passipedia-Artikel zum Thema „Luftdichtheit“

Übersicht der Passipedia-Artikel zum Thema „Altbausanierung“

Website des EU-Projekts 3encult

planung/sanierung_mit_passivhaus_komponenten/waermeschutz/luftdichtheit.txt · Zuletzt geändert: 2019/02/14 09:34 von cblagojevic